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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Psychische Belastungen steigen stetig, und schon bisher gab es zu wenig TherapeutInnen. Zukünftig wird sich die Situation dennoch drastisch zuspitzen:

Am 10.07.2026 hat die CDU/CSU mit Billigung der SPD die flächendeckende Versorgung von Menschen in psychischer Not beschnitten.

Voraussichtlich ab 2027:

Einschränkung der Behandlungsplätze: Der Großteil der PsychotherapeutInnen darf vermutlich ab 2027 nur noch 18 Menschen pro Woche behandeln (bisher ca. 20 bis 40 pro Woche auf einem halben Kassensitz). Statt also mehr Behandlungsplätze zu schaffen, werden TherapeutInnen am Arbeiten GEHINDERT!

Wegfall des Mindesthonorars: Das zuvor vom Bundessozialgericht festgelegte Mindesthonorar – ursprünglich ein Schutz für Praxen vor dem Bankrott – wurde GESTRICHEN!

Fehlende Planungssicherheit: Die lange Ausbildung sowie der Praxisaufbau und deren Aufrechterhaltung sind enorm teuer. Viele Praxen sind schon jetzt verschuldet. Durch die beschlossenen Kürzungen (Budgetierung) verfällt jede Planungssicherheit: Erst 6 Monate NACH der erbrachten Leistung erfahren TherapeutInnen NACHTRÄGLICH, wie diese vergütet wird. Einen „Mindestlohn“ gibt es nicht mehr.

 Damit werden Praxisinsolvenzen (bei fallenden Honoraren und stetiger Inflation/Kostensteigerung) deutlich wahrscheinlicher!

Um wirtschaftlich zu überleben, werden Psychotherapiepraxen vermehrt auf SelbstzahlerInnen und PrivatpatientInnen angewiesen sein. Diese erhalten sofort Behandlungsplätze. GESETZLICH VERSICHERTE MÜSSEN DADURCH  NOCH LÄNGER WARTEN (bei aktuell ohnehin schon ca. 12 Monaten Wartezeit) ODER BEKOMEN GAR KEINEN BEHANDLUNGSPLATZ MEHR, weil TherapeutInnen nur noch 50 % der bisherigen gesetzlichen PatientInnen pro Woche abrechnen dürfen.

Zugleich werden ca. 30 % aller heute Therapierenden in naher Zukunft in Rente gehen. Nachwuchs kann derzeit jedoch nicht die notwendige Qualifikation zur Kassenzulassung erreichen, da Krankenkassen und Politik die Kosten für deren Weiterbildung gegenseitig verweigern. Bestehende Praxen werden zeitgleich in ihrem Bemühen, die Bevölkerung zu unterstützen, in ihrer Kapazität halbiert. 

Es drängt sich der Verdacht auf, dass Notleidende zukünftig mit künstlicher Intelligenz und psychotherapeutischen Apps (DiGa) abgespeist werden sollen. Nicht menschlich nah, aber finanziell günstig und massenproduzierbar …

WENN WIR ALS GESELLSCHAFT NICHT GEGENSTEUERN, IST WISSENSCHAFTLICH FUNDIERTE, EFFIZIENTE UND ZUGLEICH MENSCHLICHE HILFE FÜR MENSCHEN IN NOT VIELLEICHT BALD NICHT MEHR VERFÜGBAR. EINMAL DEZIMIERT, IST SIE DANN GEGEBENENFALLS AUF JAHRZEHNTE NICHT MEHR ZURÜCKZUHOLEN.

Wir selbst wissen aktuell nicht, wie wir den zukünftigen Herausforderungen begegnen können, werden aber alles versuchen, um vielen Betroffenen unsere qualifizierte Hilfe weiterhin in irgendeiner Form anbieten zu können.


Das Leben hat Windungen und Verzweigungen und nimmt oft Umwege,

aber es will immer zum Licht

Herzlich willkommen in der Gemeinschaftspraxis für Psychotherapie von Anna und Frieder Dreßler.

Wir freuen uns, Erwachsenen in Krisen und bei Belastungen, „Hilfe zur Selbsthilfe“ anbieten zu können.

Kontaktieren Sie uns einfach. Wir klären gemeinsam mit Ihnen die Kostenübernahme und Therapiemöglichkeiten. Eine Überweisung ist nicht nötig. Einfach Krankenversicherungskarte mitbringen. Den Rest erledigen wir gemeinsam…

 

Weilstraße 43 in 61276 Rod an der Weil (Weilrod)

 

06083 – 17 52

 

Mailadressen Anna Dreßler und Frieder Dreßler

 

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